Verwurelter

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Hier in Luxemburg sind sie zur Fuesend Tradition: Fueskichelcher, Maisercher oder Verwurelter! Wir mögen diese Hefeknoten besonders gerne. Am besten schmecken sie noch etwas lauwarm mit Zucker bestreut. Inspiriert haben wir uns für dieses Rezept am Buch „Kachen a brachen“ Aus der Luxemburger Küche (Tun Nosbuch, Editions Guy Binsfeld).

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • ca. 150 ml Milch
  • 150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 40 g frische Hefe
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Frittieren

 

Zubereitung:

Alle Zutaten sollen die gleiche Temperatur haben, deshalb die Milch, die Butter, die Eier und die Hefe frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.

Die Hefe in 50 ml lauwarmer Milch auflösen und mit 100 g Mehl zu einem nicht zu festen Teig kneten. Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und für ca. 45 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

Danach mit dem Rest der Zutaten und der etwas aufgegangenen Hefe-Milch-Mehl-Mischung einen glatten Teig rühren und mit den Händen kneten. Die Butter schaumig schlagen und zum Schluss daruntermischen.

Den Teig erneut zudecken und an einem warmen Ort aufgehen lassen.

Dann zusammenschlagen, eine Kugel formen und nochmals an einem warmen zugfreien Ort aufgehen lassen. Wieder zusammenschlagen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, bis er etwa 1 cm dich ist. Mit einem Pizzaschneider etwa 2 cm breite Streifen schneiden. Diese Streifen locker verknoten. Die Knoten mit einem Tuch bedeckt nochmals aufgehen lassen.

Frittieröl in einem Topf aufheizen (ca. 180°C). Dann jeweils ein paar Teigknoten in das Fett geben. Die „Verwurelter“ umdrehen und schwimmend ausbacken.

Auf einem Kuchendraht abtropfen lassen und noch heiß mit Zucker bestreuen.

 

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