Südafrika, Swaziland und Lesotho : wild und anders (Teil 2)

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Tag 7: Auf geht’s zum Shakaland (South Uthungulu DC)

Bevor es jedoch zum Shakaland ging, machten wir noch einen Abstecher zum Jabula Beach und zum iSimangaliso-Wetland-Park in St. Lucia. St. Lucia ist seit 1999 ein UNSECO-Welterbe. Wir konnten dort mit einem Boot durch den Mangrovenwald schippern und jede Menge Nilpferde beobachten. Ein Krokodil sahen wir ebenfalls.

Fun fact: Nilpferde gehören in Afrika zu den gefährlichsten Tieren. Nilpferde essen pro Tag ca. 50 kg Gras.

Fun fact: Ein Krokodil kann 1 Stunde lang unter Wasser bleiben. Ausserdem essen Krokodile nur 2 Mal im Jahr.

Nach der Bootsfahrt, bei der sich Sonne und Regen abwechselten, machten wir uns weiter ins Shakaland. Hier sollten wir das Leben der Zulus näher kennenlernen. Das Shakaland ist vor allem bekannt durch die Kulisse, die es für den Film „Shaka Zulu“ zur Verfügung stellte. Mir war diese doch recht künstlich angelegte Umgebung zu touristisch, aber man kriegt sicherlich Einblicke in das frühere Leben dieser Gemeinschaft. Wir übernachteten dort in mit Reet bedeckten Rundhütten, was auf jeden Fall ein Erlebnis war. Dass heute Menschen noch genau so leben, kann ich mir allerdings kaum vorstellen.

Tag 8 und 9: Lesotho (Mokhotlong, Mkhomazi Wilderness area) und die Drakensberge

Die Drakensberge sind wohl die schönsten Gebirge der Welt und wurden im Jahre 2000 zum UNSECO-Weltkulturerbe gekürt. Überall wo man dort hinschaut sieht man bis zu 3000 Meter hohe mit Gras bedeckte Gipfel. Eine wunderschöne Aussicht mit einer atemberaubenden Natur. Der Weg hoch nach Lesotho führt durch die Drakensberge und ist sehr beschwerlich. Mit speziellen 4×4 Geländewagen und dafür ausgebildete Fahrer fährt man stundenlang in Schneckentempo das Gebirge hoch. Zwischen dem Sanipass (Südafrika) und der Grenze Lesothos liegt ein no-men’s-land. Das heißt dieser Teil der Drakensberge gehört keinem so wirklich. Wenn man oben ankommt verblüfft einen der Übergang von der relativ schlechten mit Kiesel bedeckten Strasse zur gut geteerten Fahrbahn. Derzeit unterstützen die Chinesen das Land Lesotho finanziell. Der Hauptgrund ist aber sicherlich nicht die Entwicklungshilfe sondern der vereinfachte Zugang von dort erhältlichen Bodenschätzen. Von Lesotho haben wir ansonsten nicht so viel gesehen. Den Teil den wir erblicken konnten umfasste Schafherden, Hirten und ein paar Rundhütten. Ausserdem gibt es dort den höchstgelegenen Pub Afrikas. Dann ging es auch schon wieder die Drackensberge hinunter, damit wir rechtzeitig zum Abendessen wieder in der Lodge in East Griqualand waren.

Tag 10 und 11: Durch das Ostkap ins Mpongo Game Reserve

Am zehnten Tag fuhren wir recht weit (ca. 560) und machten nur gelegentlich Halt. Ziel sollte dieses Mal die Mpongo Game Reserve sein. Hier standen wir wieder mal früh morgens auf, um eine Buschwanderung zu unternehmen. Dies ist im Grund eine Safari – aber zu Fuß. Eine Ranger erklärte uns zu Beginn wie wir uns in einer gefährlichen Situation verhalten sollten, aber dazu kam es Gott sei Dank nicht. Die wilden Tiere so ganz ohne Geländewagen zu erleben, ist etwas ganz Besonderes. Man fühlt sich Ihnen noch viel näher und man weiß, dass man ihr Territorium betritt und sie uns freundlicherweise in ihrer Umwelt akzeptieren. Ich durfte auch lebende Termiten probieren, die nach Pfefferminze schmecken. Sie sind so klein und überraschend orange.

Fun fact: Die Königing eines Termintenvolkes kann bis zu 75 Jahre alt werden. Termiten können ihren Bau bis zu 3 km tief graben, um an Wasser zu gelangen.

Anschließend fuhren wir weiter zum Addo-Elephant-Park (Cacadu District Municipality). Dieser Park ist wunderschön, grün und hat sicherlich eine Big 4 Sicht-Garantie. Alle Big 5 zu sehen, als auch einen Leopard ist sehr schwierig. Während unserer ganzen Reise konnten wir keinen Leopard sehen, hatten aber viel Glück bei den anderen Big 4, also Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe.

Fun fact: Ein Zebra ist 12 Monate schwanger und kann bereits 10 Tage nach der Geburt wieder schwanger werden. Das Geschlecht eines Zebras kann man an Hand der Streifen am Hintern bestimmen.

Hier geht’s zum Teil 1: http://www.spiffingideas.com/suedafrika-swaziland-und-lesotho-wild-und-anders-teil-1/

Hier geht’s zum Teil 3: : http://www.spiffingideas.com/suedafrika-swaziland-und-lesotho-wild-und-anders-teil-3/