Köln – nicht nur die Hauptstadt des Karnevals

Köln – nicht nur die Hauptstadt des Karnevals

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Köln ist eine tolle Stadt – unglaublich lebensfroh, jung und abwechslungsreich. Auf sie passt das bekannte Zitat „Die Stadt die niemals schläft“, denn Köln bietet für jeden und an jeder Uhrzeit etwas und es gibt immer etwas zu tun.

2015-03-08 13.44.20

Ich habe dort 5 Jahre studiert und durfte viele schöne Momente und mindestens genau so viele tolle Menschen kennenlernen. Ein paar der besten TIpps habe ich euch, und vor allem zukünftigen Studenten, hier aufgelistet:

(Nach-)Mittags mit Hunger in der Stadt unterwegs:

  • Im XII Apostel am Heumarkt gibt’s leckere Pizzen und Lunch-Angebote, in der Woche sogar recht günstig.
  • Das Peters Brauhaus am Alten Markt (unbedingt übers Internet vorreservieren) serviert deutsche deftige Brauhauskost und frisches Kölsch von gutgelaunten originalen „Köbbes“. Tipp: Der Bierdeckel gehört auf das Kölschglas,wenn nicht mehr nachgeschenkt werden soll 😉
  • Das Sweet Sushi im Neumarkt Viertel, Nähe Karstadt und Appellhofplatz ist ein kleines Lokal was meist nur von Kölnern besucht wird.  Hier gibt’s sehr leckeres und frisches Sushi.
  • Das Ecco Restaurant in der Südstadt ist besonders beliebt für sein Brunch mit großer vegetarischer, veganer und gluten-/laktoserfreier Auswahl. Außerdem bietet das Restaurant im Sommer ne ruhige Terrasse und guten Kaffee an.
  • Fette Kuh in der Südstadt / Chlodwigplatz. Mein Tipp: Teriyaki Burger und dazu den Coleslaw Salat. Es ist keine Reservation möglich. Daher solltet ihr mind. 10-15 Minuten Wartezeit einplanen.
  • In der Bäckerei Bastians, Nähe Karstadt in der Innenstadt, ist es zwar oftmals sehr laut, aber die Speisen, sowohl Frühstück als auch Mittagsgerichte, sind sehr lecker. Das Brot ist ebenfalls sehr gut und lässt den Gaumen mal vom sonst in Köln üblichen Sauer- und Roggenteig erholen.
  • Das Café Schmitz am Hansaring lag nicht weit von meiner Uni weg und hier haben wir viele Stunden verbracht, um noch mal die Kurse miteinander durchzugehen oder einfach nur so zu quatschen. Die Salate und die selbst gemachte Limonade ließen uns schnell die anstrengenden Tage vergessen.
  • Das Hallmackenreuther im Belgischen Viertel (Brüssler Platz) ist ein Café im Retro-Stil, das noch warme Küche bis spät abends anbietet und zum gemütlichen verweilen mit einem Glas Wein einlädt.
  • Miss Päpki, ebenfalls im Belgischen Viertel (Brüsseler Platz), ist mein absolutes Lieblingscafé für Kaffeklatsch und Kuchenpause mit den liebsten Mädels. Schaut mal auf ihrer Internetseite vorbei, ihr werdet verstehen wieso. Solche kleine Plätze mitten in der Stadt sind goldwert!

Es gibt noch einige Lokale, die man hier auflisten könnte aber probiert einfach alle aus, die euch zusagen. Köln hat kulinarisch so viel zu bieten. Ich rate euch jedoch von den Touristenfallen an der Rheinpromenade ab – zu hohe Preise und meist schlechte Qualität. In den Vierteln kriegt man für deutlich weniger Geld besser und mit viel mehr Liebe gekocht.

Was ihr bei einem längeren Besuch einplanen solltet:

  • Im Winter Schlittschuhlaufen im Lentpark (für 2 Stunden 8€ und 4€ Schuhverleih).
  • Für Kreative das Pottery Art Café, dort könnt ihr Keramik (z.B. Teller, Tassen etc.) selbst bemalen und anschließend glasieren lassen. Die individuellen Kunstwerke sind dann in einer Woche fertig.
  • Im Sommer grillen und entspannen am Aachener Weiher oder im Volksgarten. Die Wiesen in den Parks sind überfüllt von jungen Leuten, von überall dröhnt Musik und gute Laune und man lässt sich einfach davon anstecken. Kein Grill dabei? Kein Problem, die Kölner helfen gerne! Einfach bei den Grillnachbarn fragen ob man die eigenen Würstchen dazu legen darf und meisten wird dann sogar noch der Salat mit einem geteilt. In Köln fühlt man sich halt willkommen und wird willkommen geheißen.
  • Das Feuerwerk-Spektakel schlechthin: Kölner Lichter findet jedes Jahr im Juli statt. An diesem Wochenende sind die Hotels besonders teuer und viele Straßen in der Innenstadt sind gesperrt. Es ist also nicht das entspannteste Wochenende, ähnlich wie Karneval.
  • Bei schönem Wetter solltet ihr unbedingt einen schönen Spaziergang an der Rheinpromenade einplanen: Von der Haltestelle Zoo/Flora könnt ihr linksrheinlich in die Seilbahn steigen. Die Seilbahn führt euch dann mit einem fantastischen Blick auf den Dom und auf andere Sehenswürdigkeiten über den Rhein. Auf der anderen Seite angekommen, solltet ihr nicht wieder gleich zurück fahren. Ihr könnt erst einmal in der Claudius Therme entspannen oder ihr spaziert durch den Rheinpark bis zum Tanzbrunnen. Von dort geht es dann an den RTL-Gebäuden bzw. den Kölner Messegebäuden vorbei bis zum Ottoplatz / Deutzer Bahnhof. Vor euch werdet ihr dann einen hohen Glasturm, das Triangle-Gebäude sehen. Bei gutem Wetter solltet ihr unbedingt mit dem Aufzug bis ganz nach oben fahren – die Aussicht ist für Köln-Fans atemberaubend. Danach gehts über die Hohenzollernbrücke, die für die vielen Liebesschlösser bekannt ist, wieder zum Dom. Wer noch nicht müde ist, kann dann noch am Rhein entlang bis zu den Kranhäusern laufen oder einen Zwischenstop im Schokoladenmuseum machen und dort ein Stück Kuchen genießen.
  • Wer ein Fahrrad und ein großes Auto dabei hat, sollte nach Dünnwald waren. Das liegt rechtsrheinlich in Richtung Leverkusen (ca. 30 Minuten Fahrt). Dort erwartet euch dann einen großen Wald mit vielen verschieden Fahrrad- und Spazierwegen. Außerdem gibt es einen Tierpark, in dem man Wildschweine, Rehe und weitere Tiere füttern und beobachten kann und es gibt einen großen See, der zum Verweilen einlädt. Perfekt zum Abschalten und wenn man mal dem Großstadttrubel entfliehen möchte.

Kölner Weihnachtsmärkte:

  • Tipp: Am Weihnachtsmarkt am Stadtgarten ist es meist nicht so überfüllt und auch von Touristen nicht überlaufen. Hier treffen sich eher die Einheimischen. Dieser Weihnachtsmarkt hat eine ganz besondere Atmosphäre und lockt mit vielen handgefertigten Geschenkideen.
  • Der Hafenweihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum ist immer wieder schön, aber recht klein.
  • Auf dem Weihnachtsmarkt am Dom gibts viele Bio-Produkte und Live-Musik.
  • Der Weihnachtsmarkt am Neumarkt ist auch bekannt als der Markt der Engel mit schöner Sternen-Beleuchtung, ist aber meist überlaufen.
  • Auf dem Weihnachtsmarkt am Heumarkt gibt es neben den gängigen Essständen eine Eisbahn für Groß und Klein.
  • Weihnachtsmarkt am Alten Markt: Vom Heumarkt geht es gleich weiter zum Alten Markt, auf dem Weg dorthin, sollte man einen Blick auf die große holzgeschnitzte Krippe werfen.
  • Auf dem Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz gibt es seit ein paar Jahren auch den etwas anderen Weihnachtsmarkt, die Christmas Avenue.

Weitere Hotspots:

  • Ausflugsziele
    • Die Flora (schön gepflegter Park mit mehr oder weniger seltenen Blumen, Bäumen und Kräutern)
    • Der Kölner Zoo
    • Aufstieg auf den Dom (ziemlich anstrengend, aber der Ausblick bei gutem Wetter lohnt sich)

Auch hier könnte man die Liste unendlich verlängern. Geht auf Entdeckungstour, besonders im belgischen Viertel, denn dort haben sich viele junge Designer niedergelassen und zeigen individuelle und kreative Mode und vieles mehr.

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